John Leslie (2007)

John Leslie, eigentlich John Leslie Nuzo, (* 25. Januar 1945 in Pittsburgh, Pennsylvania; † 5. Dezember 2010 in Mill Valley, Kalifornien[1]) war ein US-amerikanischer Pornodarsteller und -regisseur. Leslie trat auch unter diversen Pseudonymen wie z. B. Louis T. Beagle, John Leslie Dupre und John Nuzzo auf.

Leben

Bearbeiten

John Leslie führte zunächst eine Bar in Ann Arbor, Michigan. In den frühen 1970ern wurde er als Sänger der Band The Brooklyn Blues Busters regional bekannt. Der Blues-Veteran John Lee Hooker engagierte diese Band des Öfteren für seine Auftritte an der Ostküste der USA. Für das Ann Arbor Blues & Jazz Festival 1973 wurde diese Band auch von der Queen of the Blues, Victoria Spivey, als Begleitung ausgewählt.

John Leslie galt als ein Veteran im Pornogeschäft. 1978 spielten er und Annette Haven in Sex World von Anthony Spinelli.[2] Er hat in Hunderten von Filmen gespielt (darunter 1981 in Blondes Have More Fun von John Seeman[3]), Regie geführt und sie produziert. Er hat mit den Legenden der Industrie gearbeitet wie z. B. Seka, Juliet Anderson, Veronica Hart, Traci Lords, Kay Parker, Christy Canyon. Leslie war Mitglied der AVN Hall of Fame. Er war seit 1994 mit Kathleen Lucas verheiratet.

John Leslie starb am 5. Dezember 2010 im Alter von 65 Jahren an einem Herzinfarkt in seinem Haus in Mill Valley, Kalifornien.[4][5] Zuvor war er noch einer der Gesprächspartner für die Dokumentation After Porn Ends, die im Jahr 2012 veröffentlicht wurde.

Auszeichnungen

Bearbeiten
  • 1985: AVN Award: „Best Supporting Actor -Film“
  • 1988: AVN Award: „Best Actor Film“
  • 1989: AVN Award: „Best Director Video“
  • 1995: AVN Award: „Best Director Video“
  • 1995: AVN Award: „Best Director Film“
  • 1999: AVN Award: „Best Director Video“
Bearbeiten
Commons: John Leslie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Bearbeiten
  1. Sharan Street: Industry Veteran John Leslie Passes Away of Apparent Heart Attack. In: avn.com. 6. Dezember 2010, abgerufen am 15. August 2024 (englisch).
  2. Ronald M. Hahn, Volker Jansen: Lexikon des Science Fiction-Films. Heyne, München 1997, ISBN 3-453-11860-X, S. 800 (Sex World).
  3. Ronald M. Hahn, Volker Jansen: Lexikon des Science Fiction-Films. Heyne, München 1997, ISBN 3-453-11860-X, S. 113 (Blondinen sind doch schärfer).
  4. The Dead Rock Stars Club | 2010 July to December | John Leslie. In: thedeadrockstarsclub.com. Abgerufen am 15. August 2024 (englisch).
  5. Porn Pioneer Leslie Passes. In: cinesourcemagazine.com. Abgerufen am 15. August 2024 (englisch).

📚 Artikel Terkait di Wikipedia

Trinity-Test

National Laboratory. „(…) Los Alamos Director J. Robert Oppenheimer named the site ‚Trinity‘ after a poem by John Donne that he had been reading. (…)“;

John Woo

Award: Top-Grossing Film Director für Chi bi xia: Jue zhan tian xia Michael Bliss: Between the bullets: the spiritual cinema of John Woo. Scarecrow Press

Ohne Limit

cinehits.de Interview (englisch) mit Alan Glynn und Leslie Dixon Interview (englisch) mit Neil Burger und Leslie Dixon Vergleich der Schnittfassungen Kinofassung

The Catwoman

anzugehören. 1989: AVN Award: Best Video 1989: AVN Award: Best Director – Video (John Leslie) 1989: AVN Award: Best Editing – Video 1989: AVN Award: Best

AVN Award

Nights 1995: John Leslie – Bad Habits 1996: Michael Ninn – Latex 1997: Michael Ninn – Shock 1998: Robert Black – Miscreants 1999: John Leslie – The Lecher

Carl Blegen

promoviert. Blegen war von 1920 bis 1926 Assistent Director der American School und von 1926 bis 1927 Acting Director. Von 1927 bis zu seiner Emeritierung 1957

Thunderbolts*

humorvoller Dialog zwischen Bucky Barnes und John Walker, der ursprünglich auch Teil der Szene war und als Leslie-Nielsen-Sketch beschrieben wurde, schaffte

Mel Ferrer

König Artus neben Robert Taylor in Die Ritter der Tafelrunde und neben Leslie Caron in der Musical-Verfilmung Lili) zu einem populären Filmstar. Bis in