| Femi Ogunode | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Voller Name | Femi Seun Ogunode | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 15. Mai 1991 (35 Jahre) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Ondo,ย Nigeria | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Grรถรe | 175 cm | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 72 kg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Sprint | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nationalkader | seitย 2010 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte รnderung: 21. Februar 2024 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Femi Seun Ogunode (* 15. Mai 1991 in Ondo) ist ein katarischer Sprinter nigerianischer Herkunft, der seit 2010 fรผr Katar startberechtigt ist. Sein Bruder Tosin Ogunode ist ebenfalls als Sprinter fรผr Katar aktiv. Er ist aktueller Inhaber der Landesrekord รผber 100 und 200 Meter und zรคhlt mit vier Goldmedaillen bei Asienspielen sowie vier Titeln bei Asienmeisterschaften zu den erfolgreichsten Leichtathleten seines Landes.
Sportliche Laufbahn
BearbeitenErste internationale Erfahrungen sammelte Femi Ogunode bei den Asienspielen 2010 in Guangzhou, bei denen er in 20,43ย s und 45,12ย s einen Doppelsieg รผber 200 und 400 Meter feiern konnte. Im Jahr darauf siegte er mit neuem Meisterschaftsrekord von 20,41ย s bei den Asienmeisterschaften in Kลbe im 200-Meter-Lauf. Anschlieรend siegte er bei den Militรคrweltspielen in Rio de Janeiro รผber 100 und 200 Meter und stellte dort in beiden Bewerben neue Rekorde auf. Bei den Weltmeisterschaften in Daegu erreichte er im 400-Meter-Lauf das Finale und belegte dort in 45,55ย s den achten Platz. รber 200 Meter gelangte er bis in das Halbfinale, in dem er mit 20,58ย s ausschied. Es folgte der Gewinn zweier Bronzemedaille und der Sieg รผber 200 Meter bei den Arabischen Meisterschaften in al-Ain und die Goldmedaille รผber 100 Meter sowie Silber รผber 200 Meter bei den Panarabischen Spielen in Doha. Anschlieรend wurde er positiv auf Clenbuterol getestet und wegen dieses Verstoรes gegen die Dopingbestimmungen fรผr zwei Jahre gesperrt.
Nach Ablauf seiner Sperre gewann er bei den Hallenasienmeisterschaften in Hangzhou in 6,62ย s die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Samuel Francis im 60-Meter-Lauf. Daraufhin nahm er erstmals an den Hallenweltmeisterschaften im polnischen Sopot teil und gewann dort hinter dem Briten Richard Kilty und Marvin Bracy aus den Vereinigten Staaten in 6,52ย s die Bronzemedaille. Beim Continentalcup in Marrakesch wurde er jeweils Dritter รผber 100 und 200ย Meter, und bei den Asienspielen in Incheon verteidigte er รผber 200 Meter in 20,14ย s seinen Titel und siegte im 100-Meter-Lauf mit neuem Asienrekord von 9,93ย s.[1] 2015 siegte er bei den Arabischen Meisterschaften in Madinat Isa รผber 100 und 200 Meter und gewann bei den Asienmeisterschaften in Wuhan drei Goldmedaillen. Wรคhrend er sich in 20,32ย s bereits seinen zweiten Titel รผber 200 Meter sicherte, verbesserte er im 100-Meter-Lauf seinen eigenen Asienrekord um zwei Hundertstelsekunden auf 9,91ย s und stellte damit einen neuen Meisterschaftsrekord. Auch mit der katarischen 4-mal-400-Meter-Staffel gelangte er in 3:02,50ย min so schnell wie kein anderes Team jemals zuvor ins Ziel.[2] Damit qualifizierte er sich erneut fรผr die Weltmeisterschaften in Peking, bei denen er mit 10,00ย s im Halbfinale รผber 100 Meter ausschied, wรคhrend er รผber 200 Meter mit 20,27ย s im Finale den siebten Platz belegte. Danach siegte er in 19,97ย s beim Memorial Van Damme und blieb dabei als erster asiatischer Lรคufer รผber 200 Meter unter der 20-Sekunden-Schallmauer.
2016 qualifizierte sich Ogunode รผber 100 und 200 Meter erstmals fรผr die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, bei denen er in 10,28ย s รผber 100 Meter sowie in 20,36ย s auch im Vorlauf รผber 200 Meter รผberraschend frรผh ausschied. Im Jahr darauf wurde er bei den Islamic Solidarity Games in Baku in 11,46ย s Siebter รผber 100 Meter. Anschlieรend gewann er bei den Asienmeisterschaften in Bhubaneswar in 10,26ย s die Silbermedaille hinter dem Iraner Hassan Taftian, wรคhrend er sich รผber 200 Meter in 20,79ย s Yang Chun-han aus Taiwan und dem Sรผdkoreaner Park Tae-geon geschlagen geben musste. Nachdem er 2018 keinen einzigen Wettkampf bestritt hatte, gelangte er 2019 bei den Asienmeisterschaften in Doha รผber 200 Meter bis in das Finale, in dem er seinen Lauf wegen einer Verletzung nicht beenden konnte. 2021 siegte er in 10,19ย s bei den Arabischen Meisterschaften in Radรจs und siegte in 20,60ย s auch im 200-Meter-Lauf. Anschlieรend gelangte er bei den Olympischen Spielen in Tokio รผber beide Distanzen bis ins Halbfinale und schied dort mit 10,17ย s bzw. 20,34ย s aus. Im Jahr darauf schied er bei den Hallenweltmeisterschaften in Belgrad mit 6,60ย s รผber 60 Meter ebenfalls im Semifinale aus. Im Juli kam er bei den Weltmeisterschaften in Eugene mit 10,52ย s nicht รผber den Vorlauf รผber 100 Meter hinaus.
2023 belegte er bei den Hallenasienmeisterschaften in Astana in 6,67ย s den vierten Platz รผber 60 Meter und gewann mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:09,26ย min gemeinsam mit Hussein Ibrahim Issaka, Ismail Doudai Abakar und Ammar Ismail Yahia Ibrahim die Silbermedaille hinter dem kasachischen Team. Ende April siegte er in 10,13ย s und 20,70ย s รผber 100 und 200 Meter bei den Westasienmeisterschaften und sicherte sich im Juni auch bei den Arabischen Meisterschaften in Marrakesch in 10,19ย s und 20,52ย s รผber beide Distanzen die Goldmedaille. Daraufhin gelangte er bei den Asienmeisterschaften in Bangkok mit 10,25ย s auf Rang vier รผber 100 Meter und wurde in 29,03ย s Achter im 200-Meter-Lauf. Ende September schied er bei den Asienspielen in Hangzhou mit 10,40ย s im Semifinale รผber 100 Meter aus und belegte in 20,75ย s den vierten Platz รผber 200 Meter. Im Jahr darauf kam er bei den Hallenasienmeisterschaften in Teheran mit 6,92ย s nicht รผver die Vorrunde รผber 60 Meter hinaus.
Persรถnliche Bestzeiten
Bearbeiten- 100 Meter: 9,91ย s (+1,8 m/s), 4. Juni 2015 in Wuhan (katarischer Rekord)
- 60 Meter (Halle): 6,51ย s, 25. Januar 2014 in Flagstaff (katarischer Rekord)
- 200 Meter: 19,97ย s (โ0,4 m/s), 11. September 2015 in Brรผssel (katarischer Rekord)
- 200 Meter (Halle): 21,36ย s, 4. Februar 2010 in Linz (katarischer Rekord)
- 400 Meter: 45,12ย s, 22. November 2010 in Guangzhou
- 400 Meter (Halle): 47,15ย s, 13. Februar 2010 in Leipzig
Weblinks
Bearbeiten- Femi Ogunode in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Femi Ogunode in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
Einzelnachweise
Bearbeiten- โ Phil Minshull: Ogunode sets area 100m record of 9.93 at the Asian Games. IAAF, 28.ย September 2014, abgerufen am 26.ย April 2019 (englisch).
- โ Vincent Wu: Qatari sprinters dominate at Asian Championships. IAAF, 4.ย Juni 2015, abgerufen am 26.ย April 2019 (englisch).
| Personendaten | |
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| NAME | Ogunode, Femi |
| ALTERNATIVNAMEN | Ogunode, Femi Seun (vollstรคndiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | katarischer Sprinter nigerianischer Herkunft |
| GEBURTSDATUM | 15. Mai 1991 |
| GEBURTSORT | Ondo |